Parte II- ¡Bienvenido en Quito!

Liebe Familie, Freunde, Verwandte, Sponsoren und Interessierte,

 

Seit zweieinhalb Wochen bin ich jetzt schon in Ecuador, und es ist soviel passiert, dass es mir schon viel länger vorkommt.

Obwohl ich mich nun schon seit gut einer Woche in Tena bei meiner Gastfamilie befinde, möchte ich doch erst von meiner Zeit in der wunderbaren Hauptstadt Quito berichten.

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Am 1. September stieg ich also nach einem herzensschweren Abschied von meinen Eltern ins Flugzeug, und kam 13 Stunden später mit 7 Stunden Zeitverschiebung in Quito an.

Einige weitere Freiwillige, die ich schon in Amsterdam getroffen hatte, und ich wurden von Virginia, unserer Mentorin und Besitzerin der ‚Fundación‘ in Quito, herzlich begrüßt. Das einzig Blöde war nur, dass mein Gepäck in Amsterdam stecken geblieben war, und ich somit die ersten Tage mit meinem Handgepäck auskommen musste.

Auf der Autofahrt vom Flughafen in das Viertel ‚La Magdalena‘, wo sich der Sitz der ‚Fundación Chiriboga‘ und unser Wohnort für die folgende Woche befindet,  hatten wir Gelegenheit aus dem Bus die Stadt zu bewundern. Quito liegt auf 2800 Metern Höhe und liegt langgezogen in einer Senke des andinen Gebirges. Der Ausblick ist überall sehr schön, da man sich immer von Bergen umrundet sieht.

In der Fundación wurden wir das erste Mal von Nelly bekocht, die uns in dieser Woche das Essen des Hochlandes kennenlernen ließ. Je nach Region ändern sich die Essgewohnheiten in Ecuador; in der Sierra (Hochland) sind papas (Kartoffeln), plátanos (Kochbananen) und bestimmte zupas (Suppen) typisch. Essen gab es (zu meiner großen Freude) in Hülle und Fülle!

Die darauffolgenden Tage fand das Einführungsseminar statt, auf dem wir unter anderem eine Sicherheitsunterweisung eines Polizisten bekamen, eine Einführung in das Schulsystem Ecuadors (da die meisten Freiwilligen im nächsten Jahr als LehrerInnen tätig sein würden) ; außerdem Informationen über das Verhalten bei Naturkatastrophen, was einige von uns doch ein bisschen nervös werden ließ! Es wurde uns empfohlen, sich für den Fall eines Erdbebens, aber auch eines Vulkanausbruchs mit einem Notfallpaket auszustatten, das unter anderem eine Atemmaske, Thunfisch, Wasser und eine Taschenlampe enthalten sollte.

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Der schneebedeckte Cotopaxi: einer der aktiven Vulkane Ecuadors

Nach dem fünftägigen Seminar verabschiedeten sich schon einige Freiwillige, die in ihre Einsatzstellen an den unterschiedlichsten Orten Ecuadors ausschwirrten. Der Rest, mich eingeschlossen, würden noch bis Ende der folgenden Woche bleiben, um einen Sprachkurs zu besuchen.

Mit knapp fünf Stunden Einzelunterricht pro Tag bei Mery, meiner fantastischen Spanischlehrerin, konnte ich so einiges dazulernen und beispielsweise den unerlässlichen Imperativ für meine Arbeit als Lehrerin auffrischen. Danke für alles, Mery!

So hatten wir immer den halben Tag frei, und oft machte ich mich mit Mona auf, Quito zu erkunden: den Centro Histórico, den wir mit dem Autobús für 25 centavos erreichten; gemütliche Cafés entdecken, die Basílica del Veto Nacional besteigen und natürlich die kleinen Lädchen und Süßigkeitenstände zu durchstöbern.

 

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Eines der lebendigen Graffitis an einer Hauswand Quitos
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Ausschnitt des Centro Histórico mit der Basílica
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Die kleine Rahel in der Basílica

 

Und mit dem Vorhaben, so viele Früchte wie möglich zu probieren, hatten auch wir Erfolg. Taxo, Naranjilla, Guanábana und Pitahaya sind vier leckere, regionale Früchte- nur ein kleiner Ausschnitt von der Vielfalt an Gemüse und Früchten, an die ich mich schnell gewöhnt habe!

 

Auf der ständigen Suche nach leckerer ecuadorianischer Schokolade probierten Mona und ich uns durch das Angebot.

Die Abende verbrachten wir auf dem idyllischen Dach der Fundación, von dem aus man ab und zu ein paar Sterne erhaschen konnte, und sich von den nächtlichen Lichtern der Stadt umgeben sah.

Am Sonntagmorgen hieß es dann jedoch Abschied nehmen, von den anderen Freiwilligen und nun Freunden, Nelly,  unserer Powerköchin, und den Schwestern Virginia und Carmen. Vielen Dank für die schöne Zeit, die wir verbringen durften!

Zusammen mit drei anderen Freiwilligen stieg ich dann also in den Bus nach Tena, zu unserer neuen Heimat für das folgende Jahr, wo ich mich nun seit gut einer Woche befinde. Quito ließen wir hinter uns  und machten uns auf ins Oriente, das Amazonastiefland, wo die Berge Quitos gegen vom Regenwald ersetzt wurden…

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~F o r t s e t z u n g  f o l g t ~

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7 Kommentare zu „Parte II- ¡Bienvenido en Quito!

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