Parte I- Abschied von Deutschland

‚La distancia separa cuerpos, pero no corazones.‘

~ Entfernung trennt Körper, aber keine Herzen.

– proverbio español/ spanisches Sprichwort

 

Liebe Familie, Freunde, Verwandte,

Liebe Sponsoren,

Liebe Interessierte,

Nun ist es in weniger als zwei Wochen so weit und ich trete meine Reise nach Ecuador an. Diesen ersten Blog-Eintrag will ich nutzen, um euch allen für euer Interesse zu danken und euch über die aktuelle Sachlage zu informieren!

Für mich ist es schwer zu glauben, dass mein Vorhaben nun bald Realität wird und ich für ein Jahr in Ecuador in einer Gastfamilie leben und am ‚San José Colegio‘ in Tena als Lehrerassistentin arbeiten werde.

Jetzt heißt es für mich: Abschied nehmen, zum Glück nicht für immer, aber für ein ganzes Jahr. Man ist hin- und hergerissen zwischen der Trauer, die einen hin und wieder wegen des bevorstehenden Abschieds überkommt, und der Vorfreude auf alles, was vor einem liegt.

Gleich zu Anfang möchte ich mich jetzt bei allen bedanken, die meinen Freiwilligendienst in Ecuador ermöglichen: allen voran dem weltwärts-Programm und meiner Entsendeorganisation ijgd (danke für alles Ramona!), dem Weltladen in Metzingen und der Wiesinger-Media Druckerei in Reutlingen für ihre finanzielle Unterstützung, meinen ehemaligen Lehrern und Lehrerinnen die mich ebenfalls finanziell unterstützen, den Verwandten und Freunden für ihre großzügigen Spenden, die meinen Freiwilligendienst ermöglichen, und natürlich meiner Familie und meinen Freunden, die mich in dem unterstützen, was ich vorhabe, und mich durch die letzten Monate getragen haben.

Was mich in den ersten beiden Wochen in Ecuador erwartet, ist Folgendes:

nach dem 13-stündigen Flug und der Ankunft in Quito, der Haupstadt von Ecuador, fahren wir zur ‚Fundación‘, dem Hauptsitz des Projektes, der in Quito ist. Dort wohne ich mit den anderen Freilligen, die nachher in ganz Ecuador verteilt ihre Arbeit in verschiedenen Einsatzstellen antreten, für eine Woche zusammen. Dieses Einführungsseminar ist Teil der weltwärts-Richtlinien und beinhaltet unter anderem eine Schulung in Sachen Sicherheit in Ecuador. Die zweite Woche in Quito verbringe ich ebenfalls in der Fundación mit denjenigen Freiwilligen die auch einen Sprachkurs absolvieren. Zwar habe ich fundierte Grundkenntnisse in Spanisch, jedoch unterscheidet sich das ecuadorianische davon. Um mich etwas darauf einstellen zu können, möchte ich diese Woche mit vier Stunden Spanisch-Unterricht pro Tag nutzen.

Nach diesen beiden Wochen geht es dann mit dem Bus nach Tena, wo mich die Gastfamilie empfangen wird bei der ich das folgende Jahr verbringen werde. Ich bin sehr gespannt darauf, sie kennenzulernen. Kurz danach werde ich dann an meiner Schule, am San José Colegio Tena, in Empfang genommen und beginne nach einer Eingewöhnungszeit mit dem Unterricht.

Den nächsten Bericht schreibe ich dann von Ecuador aus, und ich bin sehr gespannt was ich bis dahin zu berichten habe.

Zu guter letzt möchte ich noch anmerken, dass alle Erlebnisse und Erfahrungen meine Eindrücke sind und dass diese nicht als allgemeine Aussagen gelten können. ‚The danger of a single story‘ (=die Gefahr einer einzigen/einzelnen Geschichte) wurde das auf unserem Seminar genannt:  von einzelnen Aussagen auf verallgemeinernde Bilder schließen. Es ist mir wichtig, genau das zu vermeiden.

Bis dahin Ihnen allen und Euch alles Gute!

¡Muchos recuerdos de mi parte! Viele Grüße von mir!

Eure Rahel

 

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